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Tribologie: Das Fachgebiet, das sich mit der  Schmierung verschiedener Elemente beschäftigt, deren Ziel die Verringerung der Reibung und damit die Minimierung von Verschleiß und von Energieverlust ist.

Schmiernippel: Ein Schmiernippel ist ein Stutzen, über den die zu schmierende Stelle mittels einer Fettpresse mit Schmierstoff versorgt werden kann. Schmiernippel sind in verschiedenen Varianten und Ausführungen erhältlich:

Hydraulikschmiernippel nach DIN 71412: der am häufigsten eingesetzte Schmiernippel, erhältlich in nahezu allen Gewinden ( metrisch, zöllig, SAE, UNF, UNC, Ww…) und Zapfendurchmesser. Er wird neben der Ausführung aus verzinktem Stahl auch in Messing, V2A und V4A gefertigt. Getrennt wird in 3 verschiedenen Formen A (gerade 180°), und abgewinkelt Form B (45°) und Form C (90°). Die Einsatzorte sind vielfältig: z.B. überall im Maschinenbau, Steh-und Gleitlager, Linearführung etc. Abgeschmiert wird mit einer Stoßdruckpresse mit Hydraulik- oder Hohlmundstück, alternativ mit einer Fettpresse, manuell, pneumatisch oder elektrisch mit entsprechendem Verbindungsschlauch, z.B. 195817/300 mit Hydraulikkupplung (Mod. 102204/A).

Vorgänger dieses Schmiernippels ist der Kugelkopfschmiernippel nach DIN 3402, nach wie vor erhältlich in den gängigsten Gewinden. Ausführung ebenfalls in gerader oder abgewinkelter Form (45° und 90°). Das Abschmieren erfolgt vornehmlich über Stoßdruckpresse. Nicht in Edelstahl lieferbar.

Trichterschmiernippel nach DIN 3405: Schmiernippel mit einer trichterförmigen Öffnung, erhältlich in diversen Gewinden aber auch mit den unterschiedlichsten Einschlagdurchmesser (ab 3,5mm). Er wird neben der Ausführung aus verzinktem Stahl auch in Messing, V2A und V4A gefertigt. Getrennt wird in 3 verschiedenen Formen A (gerade 180°), und abgewinkelt Form B (45°) und Form C (90°). Durch seine niedrige Bauform besonders geeignet bei beengten Platzverhältnissen, z.B. Druckmaschinen, Linearführungen etc. Abgeschmiert wird mit einer Stoßdruckpresse, alternativ mit einer Fettpresse, manuell, pneumatisch oder elektrisch mit starrem Düsenrohr mit Spitz- oder Nadelspitzmundstück.

Flachkopfschmiernippel nach DIN 3404: Schmiernippel mit einer tellerförmigen Oberseite mit 10, 16 oder 22 mm Durchmesser. Erhältlich in den meisten Gewinden ( metrisch, zöllig, SAE, UNF, UNC, Ww…) und auch mit glattem Zapfen. Er wird neben der Ausführung aus verzinktem Stahl auch in Messing, V2A und V4A gefertigt. Hauptsächliche Fertigung in gerader Form A (180°), vereinzelt auch abgewinkelte Form B (45°) und C (90°). Die Einsatzorte sind vielfältig: z.B. überall im Maschinenbau, an Baumaschinen und großen Lagern. Vorteil: Durchfluss größerer Fettmengen möglich. Abgeschmiert wird mit einer Stoßdruckpresse mit Spitzmundstück, alternativ mit einer Fettpresse, manuell, pneumatisch oder elektrisch mit entsprechendem Verbindungsschlauch, z.B. 195816/300 mit Schiebekupplung (10, 16 oder 22 mm Durchmesser).

Darüber hinaus gibt es noch weitere Schmiernippel, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde. Wenden sie sich mit Ihrer Anfrage an uns, wir sind die Spezialisten in diesem Bereich seit über 90 Jahren.
 

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